Ihr Geschäft ist global. Die Regeln sind es nicht. Ponte Bavaria baut die Brücke.

Wo die außenwirtschaftsrechtlichen Vorgaben aus Washington, Brüssel, London, Moskau, Neu-Delhi und Peking auseinanderlaufen, berät Dr. Richard W. Roeder multinationale Konzerne, deutsche und andere europäische Unternehmen mit globalem Geschäft, Private-Equity-Investoren und Beratungsgesellschaften in ihren grenzüberschreitenden Angelegenheiten.

Stone columns and steps of a classical building partially visible through a dark geometric overlay.

Tätigkeitsfelder

Luftaufnahme eines Frachtschiffs mit mehrfarbigen Containern, das auf offenem Meer fährt.

Außenwirtschaftsrecht & Trade Compliance

Dr. Roeder berät an der Schnittstelle der Sanktionen und Exportkontrollen Deutschlands, der EU, Großbritanniens, der USA, Russlands und Chinas. Besondere Erfahrungen hat er dort, wo die Einhaltung der Regularien des einen Landes (vermeintlich) einen Verstoß in anderen Ländern auszulösen vermag.

Geprägt hat ihn die Zusammenarbeit mit führenden Praktikern und Wissenschaftlern in u.a. Deutschland, Großbritannien, Bolivien, den USA, Venezuela, Russland, der Schweiz und Australien.

Aus fragmentierten, oft widersprüchlichen Vorgaben entwickelt er klare, wirtschaftlich tragfähige Handlungsoptionen.

Sanktionen & Exportkontrolle
Schwarzes Pluszeichen in einem weißen Quadrat mit abgerundeten Ecken und einem dunkelblauen Rand.
Dr. Roeder begleitet Unternehmen über das gesamte Spektrum von Sanktionen und Exportkontrolle. Das beginnt bei den Kernaufgaben nach deutschem und EU-Recht: Güterklassifizierung, Genehmigungsanträge und die strategische Abstimmung mit dem BAFA und anderen Behörden. Es reicht bis zum umsichtigen Umgang mit der extraterritorialen Wirkung US-amerikanischer, britischer, russischer und chinesischer Sanktionen sowie weiterer direkter und indirekter Handelskontrollen.

Hinzu kommen regelmäßig Fragen der Re-Export-Kontrolle (De-minimis- und Foreign-Direct-Product-Regeln) und die Weiterentwicklung Interner Compliance-Programme (ICP).

Bei Bedarf erfolgt eine Beratung nach ausländischem Recht in effizienter und effektiver Weise; dabei greift Ponte Bavaria auf ein bewährtes Netzwerk angesehener Kanzleien vor Ort sowie auf spezialisierte Technologieanbieter und technische Sachverständige zurück.
Compliant über geopolitische Gräben hinweg
Weitreichende Sanktionen kollidieren immer häufiger mit Blocking-Verordnungen, Gegensanktionen und Anti-Boykott-Vorschriften der EU, Russlands oder Chinas. Genau hier liegt eine besondere Stärke von Dr. Roeder. Mit der Erfahrung aus mehr als 500 außenwirtschaftsrechtlichen Mandaten hilft er Unternehmen, ihr Geschäft so zu strukturieren, dass es rechtskonform bleibt – ohne unternehmerischen Spielraum preiszugeben.

Strategisch berät er dabei zu Decoupling-/Dormant-Stay-Szenarien, resilienten Lieferketten und einer langfristig tragfähigen Compliance-Architektur. Regulatorische Risiken werden so auf Vorstandsebene adressiert und in risikobasierte Compliance-Programme überführt, die der Prüfung durch die zuständigen Behörden standhalten – ohne legitimes Geschäft zu beschneiden oder für die Zukunft zu verhindern.

Nationale Sicherheit & Verteidigung

Sicherheit, Verteidigung und Resilienz sind vom Rand des Wirtschaftsgeschehens in den Mittelpunkt von Vorständen und Aufsichtsräten gerückt. Geopolitische Instabilität, rasante technologische Innovation und das Streben der Staaten nach souveränen Fähigkeiten konfrontieren Unternehmen mit Fragen, mit denen sich viele bislang kaum befassen mussten.

Außenwirtschaftsrecht & die Zeitenwende
Deutschland hat für die aktuelle Entwicklung ein Wort gefunden: die Zeitenwende. Das Konzept der Integrierten Sicherheit aus der Deutschen Nationalen Sicherheitsstrategie macht die Folgen konkret. Chancen und Risiken einer Beteiligung an sicherheits- und verteidigungsrelevanten Lieferketten zu bewerten, wird zur Kernaufgabe von Vorständen und Aufsichtsräten – in Deutschland wie anderswo. Vernetzte Lieferketten sowie neue Technologien und Märkte tragen diese Fragen zu Entscheidern, die – jedenfalls in der inzwischen notwendigen Tiefe - kurzfristig komplexe Entscheidungen zu treffen haben.

Das Besondere an diesen Fragen: Die Risiken treten selten isoliert auf. Finanz- und Wirtschaftssanktionen, (Re-)Exportkontrollen, Anti-Sanktionsgesetze, Investitionskontrolle und nationaler Geheimschutz – der sich mit globaler Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung nur schwer verträgt – sind eng miteinander verbunden. Die dahinterstehenden nationalen Sicherheitsinteressen decken sich jedoch selten. Gemeinsam ist ihnen nur eines: eine immer strengere behördliche Durchsetzung. Wer ein Problem löst, kann damit an anderer Stelle ein neues schaffen.
Mit Erfahrung, Ruhe, Überblick und Weitsicht
Ob ein Unternehmen gezielt in Sicherheits-, Verteidigungs- oder Dual-Use-Lieferketten einsteigt, sich unversehens darin wiederfindet oder eine Transaktion mit diesbezüglichen Berührungspunkten strukturiert: Wer das Gesamtbild früh erfasst, trifft tragfähige Entscheidungen – zu Lieferketten, Transaktionen und Unternehmensführung mit Weitsicht.

Dr. Roeder ist Absolvent des Stiftungskollegs für internationale Aufgaben und hat einen Master in Friedens- und Konfliktforschung. Er verbindet umfassende anwaltliche Erfahrung mit einem Verständnis des strategischen Gesamtzusammenhangs.
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Dr. Roeder berät auf der Grundlage langjähriger Arbeit in und mit Rechtsordnungen, die nationale Sicherheit seit jeher unterschiedlich – und aktuell grundlegend anders – bewerten und daraus immer weiter divergierende außenwirtschaftsrechtliche Anforderungen an international tätige Unternehmen ableiten.

Multinationale Konzerne, Private-Equity-Investoren und Beratungsgesellschaften begleitet er durch dieses Terrain – mit Blick auf die konkrete Transaktion ebenso wie auf die langfristige, hoffentlich friedliche Entwicklung.
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Transaktionen & Investitionskontrolle

Dr. Roeder hat in den 15 Jahren seiner Tätigkeit über 200 Transaktionen außenwirtschaftsrechtlich begleitet – M&A, Private-Equity-Investitionen, Joint Ventures und Finanzierungen, bei denen Sanktionen, Exportkontrolle oder nationale Sicherheit eine Rolle spielten. Er berät Private-Equity-Sponsoren, multinationale Konzerne und Finanzinstitute dort, wo diese Themen über Zeitplan, Preis und Vollzug eines Deals entscheiden.

Risiken aus Sanktionen, Exportkontrolle und Investitionskontrolle fließen von der ersten Strukturierung an in Zeitplan, Bewertung und Vertragsarchitektur ein, immer mit dem essentiellen Gespür für die Dynamik und den Umfang einer Transaktion basierend auf der Erfahrung aus langjähriger vertrauensvoller Zusammenarbeit mit führenden Deal-Teams.

Insbesondere (vermeintliche) Red Flags beim Zielunternehmen bewertet er – mit Augenmaß, wo ein Risiko beherrschbar ist, und im Detail, wo es den Deal gefährden kann. Dabei wird er regelmäßig mit der Koordination von local specialist counsel beauftragt; und reduziert so den Aufwand der Deal-Leads.

Im Unternehmenskaufvertrag prüft und verhandelt er die außenwirtschaftsrechtlichen Regelungen – Garantien, Freistellungen, Vollzugsbedingungen und behördliche Freigaben.

Zwischen Signing und Closing führt er die Verfahren mit den zuständigen Behörden, und unterstützt dabei Deal-Team, Compliance-Funktion, externe Finanzierer sowie Investmentkomitee effizient informiert zu halten.

Nach dem Closing begleitet er die Integration und, wo nötig, die Behebung erkannter Compliance-Defizite – immer mit Blick auf den Exit: Sauberes Trade-Compliance-Housekeeping über die Haltedauer zahlt sich beim Verkauf aus, in Geschwindigkeit, Bewertung und kürzeren Garantieverhandlungen.

Referenzen

„Er zeichnet sich durch seine Arbeit im Sanktionsrecht aus, die von tadelloser Qualität ist.“
— Chambers Germany, International Trade/WTO – 2026
„Er setzt sein Wissen in klare, umsetzbare Empfehlungen für seine Mandanten um.“
— Chambers Germany, International Trade/WTO – 2026
„Ein sehr guter Anwalt mit großem Fachwissen und starker Werteorientierung.“
— Chambers Germany, International Trade/WTO – 2026
„Richard Roeder ist sehr praxisorientiert, antwortet sehr schnell und verfügt über gute Kenntnisse aller Handelsbestimmungen.“
— Chambers Germany, International Trade/WTO – 2026
„Richard Roeder ist einfach ein hervorragender Jurist. Dank seines fundierten akademischen Hintergrunds sind seine Ausführungen stets sehr umfassend und forschungsbasiert.“
— Chambers Germany, International Trade/WTO – 2026
Empfohlener Anwalt – Trade & Customs
— Who’s Who Legal, 2025
„In den vergangenen Jahren konzentrierte sich Roeder auf Sanktionen, Exportkontrollen und Lieferketten, Geldwäsche und Korruption.“
— JUVE, 2022
„Sehr reaktionsschnell. Denkt voraus und liefert geschäftsbezogene Informationen zu neuen Entwicklungen. Trifft verbindliche, praxisnahe Aussagen. Kann sein Netzwerk hervorragend nutzen, um schnell zu belastbaren Aussagen zu kommen.“
— Legal 500 Deutschland, 2022

Profil

Dr. Richard W. Roeder

2007–2008 · Stipendiat · Stiftungskolleg für internationale Aufgaben (heute: Mercator Fellowship)

2008–2010 · Rechtsreferendar · Freshfields Bruckhaus Deringer LLP — München und Moskau

2010–2011 · LL.M. · UC Berkeley, USA

2012–2013 · M.I.S. Friedens- und Konfliktforschung · Rotary Peace Centre, University of Queensland, Brisbane, Australien

2013–2017 · Associate · Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom LLP — München

2015 · Dr. iur. · International Investment Law Centre, Universität zu Köln

2017–2022 · Associate / Of Counsel · Gibson, Dunn & Crutcher LLP — München und Washington, D.C.

2022–2026 · Partner · Willkie Farr & Gallagher LLP — Frankfurt und München

Kontakt

Ponte Bavaria
Maximilianstraße 35 (Eingang A)
80539 München
‍
+49 89 2421 8014
rroeder@pontebavaria.com


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